PROGRAMM TROMMER SOMMER 2015

 


Theaterscheuer

Samstag • 1. August •  11 Uhr


Ferdinand der Stier

mit Kathinka Marcks, Erzählerin und Marion Schäfer, Geige

Ein Erzähl-Geigen-Duo für Kindergärten, Bibliotheken, Grundschulen


Ferdinand der Stier liebt Blumen und nicht den Stierkampf. Per Zufall landet er doch in der Arena. Banderilleros! Picadores! Der Matador! Ferdinand bringt sie alle zur Weißglut, dabei interessieren ihn nur die Blumen. Die Musik von N. Paganini malt Landschaften aus Klängen und Melodien, darin lassen Worte Ferdinand den Stier lebendig werden. Auf einmal verschwinden die Worte, die Musik wird zu Ferdinand und die Erzählerin lässt ihren stummen Körper sprechen. Erzählerin und Geigerin erzählen um die Wette, verfließen zu einem ganzen Bild, überraschen einander und kleiden den Raum allein mit Worten, Musik und Bewegung in eine schillernde Arena.

 


ab 4 Jahren / Karten zu 4,-/ 7,- € Erw.





Samstag • 1. August •  14 Uhr


Traktor-Theater-Tromm


5 SpielerInnen erzählen Märchen und Geschichten von Grimm bis Oscar Wild, als Erzähl-Theater-Projekt für Kindergartenkinder. Klappmaul- Figurentheater, Fingerpuppen und Objekte sind bei den einzelnen Geschichten im Einsatz, die im 20 Minuten-Takt erzählt werden und sich zu einer grossen Erzählung zusammen fügen. Der Theater-Bauwagen ist mit Licht und kleinem Zuschauerraum für 20 Kinder ausgestattet und hatte bei der Eröffnung eines Naturspielplatzes auf der Tromm seine Premiere. Danach wird das Traktor-Theater viele Kindergärten im Odenwald ansteuern und für die Kinder als Erlebnis- und Spielort zur Verfügung stehen.


Gefördert über den Bund Deutscher Amateurtheater aus Mitteln des Beauftragten der Bundes­­

regierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.


  

ab 3 Jahren / Karten zu 2,- €





Theaterscheuer

Samstag • 1. August • 16 Uhr


Dreier steht Kopf

Theaterhaus Frankfurt

Spiel: Günther Henne, Oliver Kai Mueller,

Uta Nawrath


Ein wunderbares Stück über die Ordnung der Welt, und wie sie wieder auf den Kopf gestellt werden kann Die Welt ist in Ordnung: Einer ist natürlich immer der Erste und Zweier immer der Zweite. Beide sind zufrieden. Doch nun platzt Dreier hinein und die Welt droht zu kippen. Denn Dreier will sich nicht damit abfinden, als ewiger Dritter nie mitspielen zu dürfen. Also pfeift er auf die Reihenfolge der Zahlen und er pfeift auf die Ordnung der Welt: „Ihr sagt immer nur, der Wievielte ihr seid – aber der wievielte WAS seid ihr denn? Wer seid ihr eigentlich?!“  Carsten Brandaus kluges und sehr witziges Stück gewann ein Stipendium zum deutschen Kindertheaterpreis und war zudem Preisträger des niederländisch-deutschen Autorenwettbewerbs „Kaas und Kappes 2013“. Die Jury zeichnete ihn aus weil es ihm „gelungen ist, für ein sehr junges Publikum einen komplizierten, aber reizenden Text zu erschaffen, der mathematisch klingt und gleichzeitig wichtige Sachen thematisiert: Wer bin ich? Wer bist du? Wie passen wir zusammen? Dies alles ist so locker und humorvoll geschrieben, dass jeder sich davon einnehmen lässt und mitgeht.“


ab 5 Jahren / Karten zu 4,-/ 7,- € Erw.





Theaterscheuer

Samstag • 1. August • 18 Uhr


LAUSBUBEN- UND WELTGESCHICHTE(N)

dargeboten von Tristan Berger

in echter bairischer Mundart und feinstem Hochdeutsch


Wer behauptet, die Ereignisse des Alten Testaments hätten sich im Vorderen Orient abgespielt, der irrt. Denn das Gelobte Land liegt seit altersher in Bayern. David war der Stammvater aller bayerischen Lausbuben; mit einer Steinschleuder hat er den Goliath umg’schmissen. Später hat der Lausbub Ludwig den Papagei der Tante Frieda mit einer Ladung Pulver seiner Flügel beraubt, denn wer die Tante Frieda kennt, weiß, dass mit ihr genau so schlecht Kirschen essen ist wie mit dem Riesen Goliath. Tristan Berger ist ein langjähriger Weggefährte von Jürgen Flügge und Bayer von der Zehen- bis zur Haarspitze. Für den Trommer Sommer hat er eine kleine, feine Auswahl an Texten über jenes Volk am Rande der Alpen zusammengestellt, das „für Strapazen und Mühseligkeiten eine große Ausdauer hat. Nur Durst können die Angehörigen dieses Stammes nicht ertragen“ (Ludwig Thoma). „Tristan Berger entwickelte eine eigentümliche Atmosphäre oberbayerischer Originalität. Die Kellerbühne verwandelte sich mit den ersten Worten der Lesung in eine gemütliche Erzählstube …“ Frankfurter Neue Presse


Karten zu 10,- €





Theaterhof

Samstag • 1. August • 20.00 Uhr


Alles außer gewöhnlich

Wort- und Musikkabarett mit

MonacoBagage


Wieder auf der Tromm! - „Geht nicht“ gibt‘s nicht bei der Münchner Viererbande. Normal ist langweilig – skurril macht Spaß! Das gibt‘s nur bei der MonacoBagage zu erleben, dem abenteuerlustigsten Musikkabarett zwischen Oberbayern und Obervolta, das die Zuschauer bei jedem Auftritt auf eine Safari ins Land Absurdistan entführt. Wie wild ist Bayerns Ferner Osten tatsächlich, also zum Beispiel der Ort Weiden, „wo Goethes Faust in der Stadtbibliothek beim Sport unter Faustkampf steht?“ Miene Costa, das südländische Portugirl aus München-Nord, studierte Grimassenschneiderin, Rhythmustubabläserin, und Steptänzerin wirbelt in zahllosen Rollen durchs Programm. Aber ihre drei Männer lassen sich von „La Costa“ nicht in den Schatten stellen. Die verwegenen Gestalten haben von Tuten und Blasen jede Ahnung und beherrschen einen unerhört kunterknallbunten Instrumentenpark von Martin Deubels Trichtergeige über Andy Arnolds Saxoföne bis zur Ukulele – und notfalls trommelt Schlagzeug-Fex Johann Bengen auf der Klappleiter vom Hallenhausmeister weiter. Wer im weiß-bunt-blauen Wahnwitz der MonacoBagage eine Runde mitfährt, wer dem schrägen Mix aus bayerischem Blasmusik-Rock ‚n‘ Roll, Swing, Klassik und Zigeunermusik zuhört, der merkt schnell: Kunst kommt eben doch von Können, Quatsch und Qualität fangen nicht umsonst mit dem gleichen Buchstaben an. Die MonacoBagage macht vogelwilden Bayern-Ethno mit absurden Wortverquerungen – und den wunderbarsten Unfug zwischen Milbertshofen und Mogadischu.

     

Karten zu 17,- €







Theaterscheuer

Samstag • 1. August • 22.30 Uhr


Die Legende vom

heiligen Trinker

Jürgen Flügge und die Sachs-Band, feat. Carolin Grein

Eine Lesung nach der Erzählung von Joseph Roth mit Musik von Tom Waits


Als dem Pariser Clochard Andreas unverhofft eine ansehnliche Geldsumme zufällt, hat er plötzlich ein Problem. Bei dem Versuch, das Geld  zurück zu zahlen, stellen sich ihm viele glückliche Zufälle in den Weg, die nicht nur die Rückgabe verhindern, sondern ihn obendrein immer wohlhabender werden lassen… die heiter-verschmitzte Erzählung des großen österreichischen Literaten Joseph Roth prallt in diesem Programm mit den kongenialen Songs des zeitgenössischen amerikanischen Songpoeten Tom Waits zusammen. Die Hauptfigur könnte direkt einem der rauen und sehnsuchtstrunkenen Songs entstammen…beide erzählen vom Schmutz der Straße und von kaputten Typen, aber auch von der Reinheit großer Gefühle. Die Musik spiegelt mit ihren Mitteln die Gedanken und Gefühle der erzählten Welt wieder und schafft durch diesen lebendigen Dialog mit der Lesung eine ganz eigene Atmosphäre.

     

Karten zu 10,- €







 
Samstag 1. August
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